DIE GESCHICHTE DES HERRENHAUSES
Ein Familienhaus
Zwischen der frischen Landluft und der Meeresbrise
Das Manoir de la Ville Durandliegt eingebettet in der Landschaft von Binic-Étables-sur-Mer und ist ein bretonisches Anwesen aus dem 14. Jahrhundert, das sorgfältig restauriert wurde, um historischen Charme mit modernem Komfort zu verbinden.
Als ehemaliger Adelssitz blickt das Herrenhaus auf eine fast siebenhundertjährige Geschichte zurück und bewahrt bis heute seine charakteristischen Türme, die Kapelle Saint-Jacques und die ruhige Eleganz großer Landgüter. Abseits des Ortes, mit Blick auf die umliegende Landschaft, fügt sich seine Silhouette unaufdringlich in die lange Geschichte ein.
Der im Laufe der Jahrhunderte um einen geschlossenen Innenhof herum entstandene Komplex offenbart eine vielschichtige Architektur: alter Stein, jahrhundertealte Dachstühle, Details aus der Renaissance und harmonische Raumgestaltung. Jedes Element zeugt von einem Erbe, das mit Respekt bewahrt wurde.
Heute erstrahlt das Manoir de la Ville Durand als Ort der Erholung und des Genusses in neuem Glanz.
Es empfängt Reisende, die auf der Suche nach Authentizität, Ruhe und dezentem Luxus sind – eine Lebenskunst, die im Laufe der Zeit gereift ist.
Das Manoir de la Ville Durandthront über der Landschaft von Binic-Étables-sur-Mer und zeugt von einer mehr als siebenhundertjährigen Geschichte der Bretagne.
Die älteste bekannte Erwähnung des Anwesens stammt aus dem Jahr 1345, in der bereits die Existenz einer Kapelle Saint-Jacques erwähnt wird. Ursprünglich war La Ville Durand ein Adelssitz, der in der Pfarrkirche eine herausragende Stellung einnahm und im Herzen eines weitläufigen landwirtschaftlichen Anwesens lag, das Ländereien, einen Gutshof, eine Wassermühle, eine Windmühle und einen Taubenschlag umfasste – charakteristische Merkmale des herrschaftlichen Lebens im mittelalterlichen Bretagne.
Im Laufe der Zeit wurde das Herrenhaus nach und nach ausgebaut. Ursprünglich von bescheidener Größe, wurde es zwischen dem 14. und dem 19. Jahrhundert erweitert, bis es seine heutige Form annahm: einen vollständig umschlossenen quadratischen Innenhof, umgeben von Wohngebäuden, Türmen und ehemaligen landwirtschaftlichen Nebengebäuden. Diese architektonische Einheit, die bis heute erhalten geblieben ist, verleiht dem Anwesen seine einzigartige herrschaftliche Identität.
Die Geschichte des Herrenhauses La Ville Durand
Zwei runde Türme rahmen das Hauptgebäude ein. Der rechte Turm, der aus demselben Mauerwerk wie die Überreste des Eingangs errichtet wurde, könnte aus dem späten 14. Jahrhundert stammen und beherbergt eine hölzerne Wendeltreppe. Der linke Turm, der im Kataster von 1822 isoliert erscheint, soll früher vollständig als Taubenschlag gedient haben: Die noch im Stein sichtbaren Nistnischen zeugen davon.
Der historische Kern des Anwesens besteht aus einem Gebäude, das zwischen dem Ende des 16. und dem Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet wurde, wobei bestimmte untere Teile möglicherweise noch älter sind. Im Inneren zeugen breite Deckenbalken – die von einem Baum stammen, dessen Alter auf fast 900 Jahre geschätzt wird – vom Alter und vom Ehrgeiz des Bauwerks. Dieser Hauptteil des Anwesens wurde später aufgestockt, wie das Vorhandensein einer Dachgaube im Renaissancestil zeigt.
Ein im 19. Jahrhundert erbauter Flügel, der im Kataster von 1822 noch nicht verzeichnet war, verband den linken Turm mit dem Rest des Hauses, schloss den Innenhof endgültig ab und verlieh dem Herrenhaus seine heutige Gestalt.
Im ältesten Teil des Anwesens prägt heute ein monumentaler Steinkamin das Esszimmer. Auf der anderen Seite der Wand erinnert ein zweiter Kamin an die ehemalige Küche, die nun zu einem Raucherzimmer für Herren umgestaltet wurde. Im Obergeschoss führt ein offener Steinbogen zur Turmtreppe, deren Kanten von jahrhundertelangem Gebrauch gezeichnet sind.
Aufgrund seiner imposanten Erscheinung – ein Hauptgebäude, das von zwei runden Türmen flankiert wird – wurde das Anwesen oft als „Schloss“ bezeichnet.
Aufgrund seiner imposanten Erscheinung – ein Hauptgebäude, das von zwei runden Türmen flankiert wird – wurde das Anwesen oft als „Schloss“ bezeichnet.
Das Manoir de la Ville Durand hat im Laufe der Jahrhunderte viele Besitzer gewechselt, Umbrüche und Aufbrüche erlebt und dabei seinen wesentlichen Charakter bewahrt.
Wie jedes alte Haus ist auch dieses von Legenden umwoben. Eine davon erzählt von einem unterirdischen Gang, der das Herrenhaus mit dem Meer verbindet … Ob wahr oder erfunden – diese Geschichten sind Teil der Seele dieses Ortes.